Blog am Sonntag –

Was hat noch Bedarf?

„Leere

Große Leere in mir. Tief in mir sitzt sie fest. Durchflutet meinen Körper. Lässt die Zehen unruhig tanzen. Die Knie wackeln. Leere im Bauch. Im Magen. Leere zieht sich durch meinen Brustkorb über die Lunge zur Schilddrüse.
Leere in mir. Trotzdem fühlt sich der Kopf warm an. Heiß, als wolle Energie nach außen dringen. Energie, die sich durch die Leere nach oben schiebt. Aufgestaute Energie
mehrerer Jahre. Jahrzehnte. Über mehrere Inkarnationen. Wiedergeburten. Altes beibehalten. Neues dazugekommen.
Enge. Der Körper wehrt sich. Verhalten und Ansichten passen nicht zum System.
Leere dehnt sich aus. Tränen treten hinaus. Tränen der Traurigkeit. Tränen des Glücks. Der Glücksmoment, meinen Liebsten gesund zu sehen. Der Widerspruch im Sein.
Die Leere im Inneren. Ich fühle sie und sehe das Bild, das ich schon mehrmals ähnlichgesehen habe. Die Revoluzzerin, die von höheren Mächten missachtet wurde.

Leere füllt meinen Körper. Bekannte Leere. Leere, die sich in mir festkrallt, wenn mich das Gefühl der Einsamkeit umschlingt.
Die Einsamkeit, als ich unter dem Fallbeil lag und sich keiner für mich interessiert hatte.
Diese Einsamkeit, die ich fühle, die damit verbundene Erfahrung, habe ich nicht verdaut gehabt. Ich habe sie nicht angenommen. Das unwillkommene Gefühl. Ein Gefühl, bei dem ich glaube, die Welt breche zusammen.
Ich lerne, die Gefühle der Leere anzunehmen. Zuzulassen. Sie mit Liebe und Geduld bestücken. …

… Die Leere füllt sich mit Tränen. Gliederschmerzen. Altbekannten
Schmerzen. Erinnerungen werden geweckt, in denen mich diese Leere beseelt, in denen ich glaube, einsam und allein auf der Welt zu sein. Situationen, in denen ich nicht das erhalte, von dem ich glaube, es stehe mir zu. Situationen, in denen geliebte Menschen „Lebewohl“ sagen, obgleich ich weiß, wir sehen uns wieder. Tränen der Liebe. Tränen der Einsamkeit, als Zeichen der gefühlten Leere. Der Leere, die der Vergangenheit angehört. Der Leere, die hinter mir liegt. Der Leere, die ich heute im Hier und Jetzt nicht mehr benötige, weil ich alles in mir spüre, was ich zum Leben, zum Glücklich sein benötige.
Ich spüre die Leere, von der ich mich befreie. Die nach außen dringt, durch die geöffneten Fensterläden meines Körpers, meines Magens. Bauchs. Aus dem Brustbereich.

Ich fühle die Leere, den Raum in mir, der sich mit jedem Atemzug frischer Luft füllt. Ich fühle, wie jeder Atemzug in die Tiefe geht. In die Tiefe des Bauchs. Nach unten. Hinein.
Dorthin, wo die Lasten der gelebten Jahre, der überschütteten Leben, eingetrocknet verharren.

Der Atem löst die Schichten nacheinander. Löst die Kruste der Emotionen, der ungelebten
Emotionen. Weicht den Mörtel auf. Bringt das emotionale Haus zum Wanken. Gerüttelt. Geschüttelt von außen bricht es in sich zusammen. Löst sich auf und bildet sich neu. Vielleicht.
Hoffentlich. Bestimmt.

Die Leere, die sich zu Zeiten anderer Leben gebildet hatte, als ich die Revolte anführe, als sich die anderen bereichern und ich geopfert werde. Die Leere, die mich füllt, als die Ohnmacht
die Mächtigen bekrallt.

Die Leere in mir, die entstanden war, als ich als ich den letzten Schritt nicht gehen darf. Ich darf die Rolle des Opfers erleben, um mich davon zu befreien. Lernprozess. Aus der Opferrolle
heraus. Die Opferrolle spüren, um sich dann daraus zu befreien!?

Mein innerer Reichtum. Meine innere Unruhe. Die Leere. Die Leere der Vergangenheit. Gelebt. Hinter mir. Loslassen. Füllen mit Liebe. Mit meinem Reichtum. Mit meiner Liebe zu mir.“

Auszug aus dem Kapitel „Leere“ aus meinem Journal „Der Klang des Schweigens – Eine Reise zu Dir selbst“

“Der Klang des Schweigens – Eine Reise zu Dir selbst!”

Hast Du Dich wiedererkannt in diesem längeren Text? Im Einstieg in das heutige Thema „Was hat noch Bedarf“?

 

 

Was hat noch Bedarf in Zeiten wie diesen?
Warum spürst Du jetzt diese Leere in Dir?
Was macht die CoronaZeit mit Dir, was Du nicht willst?

Drei Fragen, die Dein Leben verändern können, wenn Du es zulässt. Wenn Du bereit bist, jetzt die Veränderung um Dich herum als Spiegelbild in Dir zu erkennen.

 

Was hat noch Bedarf in Zeiten wie diesen?

Dein Leben hat sich geändert. Du arbeitest von zuhause aus. Betreust Deine Kinder. Deine Arbeitszeit wurde auf Kurzarbeit umgestellt.

Neue Momente. Andere Wahrnehmung. Neue Emotionen.

Das Gefühl der EinSamkeit, des AlleinSeins, durchflutet Dich immer öfter. Allein – Du siehst Dich mit Deinen Augen. So wie du bist. Wie Du Dich fühlst. Du nimmst Dich wahr. Beobachtest Dich. Erkennst Dich besser. Erfährst mehr über Dich. Von Dir.
Du bist mit Dir verbunden!

Klingt das nicht herrlich? Kein Störfaktor. Kein Eindringling. Dein Raum ist ausgefüllt mit Dir selbst.

In der Einsamkeit lebst Du für Dich. Kontaktarm. Isoliert.
Wie wirkt das auf Dich?

Leben wir nicht jetzt isoliert? Kontaktarm?

In einer Umfrage von mir, welche Gefühle der Mensch mit allein und einsam verbindet, antworteten die meisten negativ zu einsam. Es war schon fast wie Unwohlsein. Etwas überhaupt nicht haben wollen.

 

 

EinSam! Es ist ein Samen. EinsSein.

Du bist eins mit Dir. Du bist nicht allein. Denn Du bist mit Dir verbunden.

Ist das nicht wundervoll?

Alleinsein und einsam sind fantastische Begriffe, die der Mensch ausleben darf, wenn er sich neu entdecken möchte. Wenn er, wie jetzt gezwungener Maßen zuhause ist. Nicht hinaus kann. Sich nicht ablenken kann, es sei denn er sucht sich die Ablenkung im Internet.

 

Wann bist Du wirklich einsam und allein?

Wenn Du nicht mit Dir verbunden bist.
Wenn Du nur im Außen umherspringst.
Wenn Du Dich ständig von Gedanken und Gefühlen ablenken willst.
Wenn Du Dich wertlos fühlst.
Wenn Du glaubst, Du zählst nur unter Menschen.
Wenn Dir der Respekt vor Dir selbst fehlt.
Wenn Du Dich nur unter Menschen wohlfühlst.
Wenn die Leere Dich auffrisst.

 

Die Leere, die sich erstmal zeigt, wenn Du in einer ungewohnten Umgebung bist. Wenn Du dort bist, wo Du nicht sein möchtest.
Die Leere, die in einer Beziehung auftreten kann. In einem Job, der nicht mehr auffüllt. Das Leben findet keine Erfüllung mehr.

Dann besteht die Gefahr, sich im Außen die Leere zu füllen.
Du wirst zur ShoppingQueen.
Wechselst die Beziehungen wie die Wäsche.
Füllst Dich mit Drogen jeglicher Art.

 

Hier kommt die Frage auf, warum läufst Du vor Deiner inneren Leere weg?

Was steckt wirklich in Deiner Leere?

Genau das ist die Quintessenz!

Es gibt keine wirkliche Leere im Körper. Es ist die Angst, die den Raum der Leere füllt!
Die Angst vor
– dem Versagen
– dem nicht gesehen werden
– vor der Erkenntnis, das Leben war eine Illusion
– vor dem Ende
– vor dem Neuen
– …

Und das ist das Spiegelbild der CoronaZeit. Das ist das, was Corona mit Dir macht und Du nicht willst.

Wir durchleben jetzt die Zeit, in der wir jene Momente leben, die wir nicht mögen. Denen wir sonst davonlaufen. Aber jetzt gibt es kein, oder weniger, Davonlaufen. Jetzt gilt es aushalten. Ausharren. Oder die Zeit nutzen, um sich von jenen mulmigen Gefühlen endgültig zu verabschieden. Sich zu befreien.
Um den Raum der Leere mit immaterieller Erfüllung zu beschenken. Mit Selbsterfüllung zu nähren. Erfülle Dir selbst, was Dir guttut. Warte nicht darauf, um es von anderen zu bekommen. Schenke Dir Deine Selbstliebe. Deine Liebe zu Dir selbst wie zu Deiner besten Freundin. Deine beste Freundin bist Du selbst. Liebe, achte und wertschätze Dich selbst wie sie.

Du entscheidest, wie Du diese Viruszeit nutzt, in der wir zum Stillstand gezwungen sind.

Du hast jetzt die Chance Deinen Bedarf abzuchecken. Festzustellen, ob Du die beste Version Deines Lebens geworden bist.

 

 

Meditation

So lade ich Dich jetzt ein, eine Meditation durchzuführen. Schau in Deinem inneren Bild 5 Jahre nach vorn. Erkenne aus dieser Sicht, was Du jetzt tun darfst, um die beste Version Deines Lebens zu leben. Die Zeit nach Corona kommt. Wie möchtest Du dann leben, um Dir in 5 Jahren auf die Schulter zu klopfen und zusagen „Das hast Du gut gemacht!“?

Lebe Dein Glück

Wenn Du Dich jetzt entdeckt hast und glaubst, allein nicht weiterzukommen, so wähle einen kostenfreien Termin und ich unterstütze Dich auf die Vorbereitung für die Zeit nach Corona.

Vorbereitung auf die Zeit nach Corona

Alles Liebe und bleib gesund!

 

Blog am Sonntag – Tag des Neubeginns!

Abschließend 3 Tipps, wie Du den Neubeginn starten kannst

 

– Lass Dich nicht ablenken

– Schaue dorthin, was Dich bedrückt, erdrückt

– Befreie Dich von dem, was hinter Deiner Ansgt steckt

 

 

Lebe Dein Glück!