Selbstverständlichkeit führt zur Undankbarkeit!

Blog am Samstag –

Heute schon dankbar gewesen?

 

3 Momente, in denen Du die Dankbarkeit erspüren kannst

Danke sagen macht glücklich!

Hörst Du die Worte immer wieder?

Dankbar sein! Dankbarkeit leben. Dankeschön. Herzlichen Dank. Ganz lieben Dank.

Warum sollst Du dankbar sein?
Versetze dich in die Lage, Du überreichst Deiner Freundin, Deiner Nichte, Deiner Enkelin, … aus Freude ein Geschenk. Sie nimmt es an und sagt nichts. Legt es vielleicht gleich wieder zur Seite.
Was macht das mit Dir?

Deine Erwartung lag vielleicht darin, dass sie sich ebenso freut. Oder so tut? Dass sie sich bedankt? Dir um den Hals fällt? Dir einen Kuss gibt?

Deine Erwartung hat sie nicht erfüllt!

Okay, jetzt kann ich sagen, wer erwartet, wartet. Falsche Hoffnungen führen zu Enttäuschungen.

 

Warum soll sie sich bei Dir bedanken?

 

Hat sie den Wunsch geäußert, ein Geschenk bekommen zu wollen? Hat sie gehofft oder erwartet, etwas von Dir zu erhalten?

Danken!

Ich könnte auch sagen, früher wurde man vielleicht so erzogen und deshalb erwartet man ein Dankeschön. Und deshalb dankt man.

Gott sei Dank!

Unabhängig von der Glaubensrichtung gibt es bestimmt in jeder Sprache eine ähnliche Redewendung, die besagt, wir danken dem Göttlichen. Dem Herrn. Dem Mächtigen. Dem, der uns die Erde beschenkt haben soll.

Gott sei Dank!
Es ist etwas eingetreten, nicht geschehen, was dir einen Vorteil verschafft. Was Dich nicht leiden lässt. Oder weniger. Bei dem der Schmerz nicht so groß ist.

Zurück zum beschenkten Wesen. Man sagt Danke, wenn man etwas erhält.
Bedankst Du Dich bei ihr, dass diese Freundin, Dein Geschenk annimmt?
Ist es nicht so, dass wir es für selbstverständlich erachten, dass der Beschenkte sich bedankt aber der Geber nicht?

 

Selbstverständlichkeit führt zur Undankbarkeit!

Es wird angenommen. Hingenommen. Erwartet.

Warum erwartest Du, dass sich die Beschenkte bei Dir bedankt?

Ein Dankeschön belebt beim Empfänger.
Ein Dankeschön weckt fröhliche Geister beim Geber.
Ein Dankeschön von Herzen macht glücklich.

 

Dankbarsein erhöht die Lebensfreude!

Dankbarkeit stellt Neid in die dunkle Ecke!

Egal ob als Beschenkte oder Schenker.

Einen Dank an das Leben kannst Du in vielen Momenten aussprechen.

 

3 Momente, in denen du die Dankbarkeit erspüren kannst:

1. Erkenne den Unterschied zwischen Stille und Reden
Im Reden, bist Du in Aktion. Hörst vielleicht nur das Gerede. Das Geplapper. Nicht die Silben zwischen den Worten.
In der Stille hörst Du die Worte zwischen den Sätzen. Das große Nichts. Du erkennst, worum es geht. Du spürst, den Gehalt des SchwEiGens.

 

2. Im SchwEiGen in sich ruhen
Im Schweigen zur Ruhe kommen. Nichtstun. Sich stärken. Aus der inneren Kraft schöpfen. Den inneren Raum mit Kraft füllen. Den Tumult des Tages an sich vorbeiziehen lassen. Hinschauen, in welchen Situationen, weniger mehr gewesen wäre. Weniger Reden. Mehr zuhören. Zuhören statt hinhören.

 

3. Ein Gebet – Eine Meditation

In der Stille meditieren. In der Stille loslassen. In der Stille hinspüren. Erkennen.
Auch ein Gebet ist ein Dankeschön.

 

Lebe Dein Glück!

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