Angst versus FRiEden
Stell Dir folgendes Szenario vor:
Du bist in Deinem wohlverdienten Urlaub am Meer. Hast Dich schon Tage darauf gefreut.
Endlich springst Du hinein. Oder rennst durch das kühlende Nass und springst in die Welle. Tauchst unter und kommst wieder hoch.
Schwimmst weiter. Schaust in die Sonnenstrahlen. Dein Herz macht Purzelbäume.
Nichts anderes wie Jahr und Tag, wenn Du am Meer warst, machst Du heute.
Deine Emotionen fühlen sich wie in einer Fontäne.
Du bist Du glücklich, als wärst Du neu geboren.
Kennst Du dieses Gefühl?
Doch an diesem Tag ist es anders.
Eine kurze Story aus meinem Leben:
Robert und ich waren in Cancún – Mexico. Über seinen Geburtstag und Neujahr.
Endlich wieder Meer. Kühles Wasser in das ich hineinspringen, hineinlaufen konnte. Ich liebte schon immer das Meer. Wellen. Mit dem Wasser spielen.
Mit meiner speziellen Sonnenbrille, bei der die Bügel gerade waren und die Gläser oval.
Ich vergaß sie abzusetzen. Vor Freude jetzt in das Meer zu gehen. Ich kam nicht dazu, weit hineinzugehen.
An diese Momente sollte ich mich immer erinnern.
Das Meer kam. In hohen Wellen. Immer näher auf mich zu. Das Wasser bäumte sich auf. Hoch wie ein Baum. Kraftvoll wie eine Herde Tiere, denen ich nicht entkam.
Ich weiß nicht mehr, ob ich etwas dachte.
Ich sah und fühlte.
Die Welle überstülpte mich. Tief im Meer richtete ich mich wieder auf. Rang nach Luft. Wedelte mit den Armen nach oben, um wieder Luft zu bekommen.
Millisekunden stand ich.
Der Sand schwand.
Zunächst verstand ich nicht, was geschieht.
Doch dann wurde mir bewusst –
Der Boden unter den Füßen entgleitet mir!
Von oben erdrückt. Von unten weggespült. Herausgerissen.
Kein fester Stand trieb mich umher.
Mit den Füßen paddelte ich. Mit den Händen wedelte ich.
Das Wasser zog sich von Dannen.
Stille!
In meinen Ohren.
Es war so, als wäre nichts geschehen.
Doch das Unsichtbare wickelte sich in mir ab.
Angst! Überlebensangst!
Ich ging hinaus aus dem Wasser.
Setzte mich auf meinen Liegestuhl und atmete.
Verdaute das Geschehene. Das Erlebte.
Die Eindrücke meines geliebten Meeres neu zu sortieren.
Die Welle kommt und was machst Du?
Angst versus FRiEden
Hätte ich zuvor gewusst, was auf mich zu kommt, wäre ich wahrscheinlich nicht in das Meer gegangen. Und schon gar nicht mit Sonnenbrille, die vielleicht noch irgendwo schwimmt.
So wusste und ahnte ich nichts.
Ging voller Freude meine Schritte im sehr warmen Sand. Lief begeistert in das kühle Nass.
Das Unbekannte im Leben kommt unverhofft.
Logisch, dass ich diese Situation nicht erhoffte. 😇
Was schenkt mir das UnBekannte?
Zunächst eine Erinnerung.
Gedanken an die Momente in den Sekunden.
Gefühle!
Angst – Auf Nichts gebaute Situationen taumeln!?
Angst in der Sekunde des Erlebten. Angst noch im Nachhinein.
Angst, die verarbeitet werden darf. Um wieder in die Glückseligkeit zu gelangen.
Freiheit im Körper erschaffen. Einen Raum, in der die Angst saß, reinigen, damit Neues für das LEben Platz hat.
Angst kann sich weiterentwickeln, wenn sie nicht bearbeitet wurde.
Bearbeiten – Hingabe, sich widmen!
Bearbeiten klingt anstrengend, das stelle ich immer wieder in der Tätigkeit mit meinen Clienten fest. Da vergeht die Lust bevor sie anfing. Deshalb wähle ich
Liebevolle Hingabe auf der Reise zu mir selbst.
Angst erscheint
😏 wenn ich das Schlimmste ausmale.
😏 wenn ich nicht an mich glaube.
😏 wenn ich Dinge/Geschehnisse in eine Sache interpretiere, die mich entmutigen.
Werde erwachsen und lebe Dich selbst!
Lerne NEIN zu sagen, wenn Dein Herz ein NEIN spürt!
Lerne JA zu sagen, wenn Dein Herz ein JA spürt!
Sich zu sich selbst bekennen ist eine große Herausforderung.
Insbesondere dann, wenn man Jahr und Tag Aussagen und Verhaltensweisen anderer gefolgt ist.
Insbesondere dann, wenn es unbewusst geschah.
Viele Menschen sagen „Ich habe keine Angst!“.
Doch bei genauerem Hinsehen und Nachschauen, treibt die Angst den Tag an.
Und genau dies zu erkennen ist der erste intensive Schritt auf dem Weg zum Inneren FRiEden.
Angst versus Inneren FRiEden
Angst zieht zusammen. Lässt Dich untergehen. Macht Dich kraftlos. Willenlos und mutlos entscheidest Du Dich gegen Dich.
Du findest das übertrieben?
Reflektiere Dein LEben. Deinen Tag.
Frage Dich am Abend „Was kann ich morgen anders machen, damit es mir besser geht? Damit ich gesünder lebe. Damit ich mehr in die Lebensfreude komme. Damit mein innerer Friede mir Heilung schenkt.“
Entdecke Dich! Neu!
Atme bewusst!
Setze Dich aufrecht hin oder stehe aufrecht.
Atme 4sec ein. Halte 4sec den Atem an. Puste 6sec den alten Atem aus.
Atme dabei Deine Liebe zu Dir und Deinem Leben ein. Atme eine dunkle Wolke aus.
Auch dies ist ein Weg, um den FRiEden in Dir aufblühen zu lassen.
Deinem Inneren, den Organen und Blutbahnen, der Lymphe und den Nerven, die Möglichkeit zu schenken, es und damit Dich selbst wie ein Naturschutzgebiet – Ried – zu behandeln. Die LebensKraft und LebensFreude in Dir neu anzupflanzen. Zu bewässern.
Damit der Garten Eden in Dir, der Raum der Liebe, Dich durchfließt. Nährt und Du neu und frisch gedeihst.
Blog am Dienstag – Diene Dir selbst Tag!
Der Garten Eden und das Ried in Dir sind Deine Freunde eines jeden Tages. Sie begleiten und leiten Dich im Umgang mit der Angst.
Bedingungslose Liebe ist stärker als jede Form der Angst.
Du entscheidest!
Lebe Dein Glück!


