Blog am Donnerstag –

Darum funktionieren VorSätze nicht!

Vorsätze oder Ziele?

Was möchtest Du erreichen?

Möchtest Du Dir etwas vornehmen oder ein Ziel erlangen?

Vorsätze sind Sätze davor. Vor dem Tun. Vor der Umsetzung. Ein Vorsatz ist etwas, das vor dem Wirklichen, der Basis, kommt.

Zum Beispiel nimmst Du Dir in diesem Jahr vor, Deine Stimme zu stärken. Sie im Ton klarer werden zu lassen.
Du nimmst es Dir vor. Ob Du es tust, weißt Du noch nicht.
Vielleicht kommen wieder megaviele Dinge dazwischen, die scheinbar wichtiger sind. Denen Du den Vortritt lässt. Denen Du Deine Zeit übergibst.
Vielleicht verschiebt sich Deine Lust auf der Skala von 10 auf 7, dann erscheint es Dir nicht mehr sooo wichtig. Oder Du schiebst es auf der Skala weiter nach unten auf 5 und gibst damit anderen Dingen mehr Gewicht. Oder Du möchtest Dich drücken, weil man Dir sagt, das brauchst Du nicht, das hast Du schon. Deine Stimme ist gutgenug.

 

 

Lege spätestens jetzt einen STOP ein!

Merkst Du, was hier geschehen ist?

Du lässt Dir erzählen, was für Dich gut sei. Du lässt Dir sagen, womit Du Deine Freizeit füllen sollst. Du lässt Dir sagen, womit Du Deine Freude erleben darfst und womit nicht.

 

 

Ich nehme mir vor!

Ich nehme mir vor, heißt, es kann sein, dass ich mich noch umstimmen lasse. Von Außen. Oder von Innen, das noch nicht von meinem Vorhaben überzeugt ist. Es lässt sich gerne noch abbringen. Umstimmen. Überreden.

 

 

7 Gründe, warum Vorsätze nicht funktionieren:

1. Vornehmen, heißt noch nicht ins TUN kommen.
2. Aus der Silvesterlaune heraus eine Entscheidung treffen, die während des Jahres umgesetzt werden will, bedarf einen hohen Willen. Hast Du ihn wirklich?
3. Die Vorsätze hast Du nur dahingeredet.
4. Die Anziehungskraft der Komfortzone ist wesentlich mächtiger als Dein Umsetzungswille.
5. Die vorgesehene Zeit hast Du schon wieder neu verplant.
6. Du setzt Dein Vorhaben unregelmäßig ein, wodurch die Lust vergeht.
7. Deine Geduld ist nicht Dein größter Freund.

 

 

 

Ziele sind Vorstellungen, die Du erreichen möchtest.

Du setzt Dich dafür ein, dies zu bekommen. Das Gefühl zu haben, Dich als Sieger zu spüren. Bei einem Ziel stellst Du Dir genau vor, was Du erreichen möchtest.

 

7 Tipps, wie Du Dein Ziel erreichen kannst:

1. Visualisiere das, was Du möchtest.
2. Hör auf Dein Herz. Welchen Rhythmus möchte Dein Herz mit Dir in diesem Jahr tanzen?
3. Was sagt Dein Bauchgefühl zu Dir? Tanzen die Schmetterlinge oder kämpfen die Kobolde?
4. Stell es Dir genau vor. Setze Deine 6 Sinne dazu ein.
Sieh Dein Ziel vor Augen. Mit wem bist Du dort? Wie siehst Du aus? Wie sieht Deine Umgebung aus?
Rieche den Geruch, der Dir sagt, hier bleibe ich.
Schmecke das, was Du dort am liebsten isst.
Höre den Klang, der Dich in Deine individuelle Schwingung bringt. Der Dir innere Ruhe schenkt.
Fühle die Emotionen, die Dich glücklich machen. Die Dir Leichtigkeit und Lebensfreude in Deinem Zielmoment schenken.
Stehe und gehe aus Deiner inneren Stabilität heraus.
5. Manifestiere Dein Ziel. Notiere es mit den genannten 6 Sinnen.
6. Genieße täglich StärkungImNichtstunPäuschen, in denen Du Dein Ziel immer wieder klar vor Augen siehst und es fühlst.
7. Mach Dein Ding!

 

Bleib dran. Gib das, was aus Deiner Herzensliebe kommt, um das Ziel zu erreichen, das Dir und allen Beteiligten zum Wohle führt.

 

 

 

Der Weg ist das Ziel. Er ist Dein Begleiter.

Das bedeutet, mit jedem Schritt zeigt sich Dein Weg besser. Vielleicht darfst Du an der Richtung etwas ändern. Oder das Tempo überdenken. Deine Mitmenschen werden sich unter Umständen ändern. Wieder zurückgehen. Oder einen anderen Weg einschlagen. Du wirst neue Menschen kennenlernen. Sie werden Dich ein Stück begleiten. Oder gemeinsam mit Dir Dein Ziel erreichen.

Vielleicht wird Dein Weg holprig sein. Möglich, dass Du in Deinen Rucksack schauen darfst, ob Du wirklich nur das Wichtige dabei hast, damit die Last nicht unnötig schwer ist. Du nicht aus dem Gleichgewicht kommst. Der Schmerz Dich nicht erdrückt und Dich die Unlust übermannt. Die Wut besiegt, weil die innere Stimme, die Dich vorher mahnte, jetzt die Herrscherin über Dich ist.

VorSätze oder Ziele – Du entscheidest!

Du entscheidest, aus welcher Motivation heraus Du Deinen Weg gehst.
Du entscheidest aus Deiner Selbstliebe.
Du entscheidest, in Deinem SelbstVerTrauen den neuen Weg zu gehen.
Du entscheidest, ob Du ihn allein gehst.
Du entscheidest, ihn bewusst aus Deinem Sein zu gehen.
Du entscheidest, ihn in Deinem Lebensmut zu gehen.
Du entscheidest, Dir für eventuelle Falschentscheidung zu verzeihen.

Blog am Donnerstag – Hast Du das heutige Motiv erkannt?

DonnerstagsVerzicht – Verzichte auf Gedanken, die in Deinen Vorsätzen kreisen.

 

 

Lebe Dein Glück!